MGFA treibt die nächste Generation der MG-Versorgung voran.

Seit ihrer Gründung konzentriert sich die MGFA auf die Förderung von Forschungsprojekten, die das Leben von Menschen mit Myasthenia gravis verbessern können. Unser Förderprogramm wächst stetig; die MGFA hat in den letzten fünf Jahren 3.1 Millionen US-Dollar bereitgestellt, darunter 850,000 US-Dollar an Fördermitteln im Jahr 2025.

Die von der MGFA geförderten Forscher machen neue Entdeckungen und legen damit den Grundstein für noch größere wissenschaftliche Fortschritte in der Zukunft.

Dr. Anna Punga konzentriert sich auf die Verbesserung von Diagnose- und Überwachungsmethoden sowie der Versorgung von Menschen mit Myasthenia gravis (MG), einschließlich Biomarkern. Ein Biomarker ist ein messbarer Krankheitsindikator – eine körpereigene Substanz, die den Krankheitszustand oder dessen Verlauf anzeigen kann. Allein im letzten Jahr war sie Mitautorin von fünf Fachartikeln und Buchkapiteln zu MG und wurde im Mai eingeladen, auf der 15. Internationalen Konferenz der MGFA zu Myasthenia gravis und verwandten Erkrankungen über ihre Arbeit zu sprechen. Ihre jüngste Publikation untersucht die chemischen Signaturen von T-Zellen bei Menschen mit MG und bietet so ein neues Verständnis der Komplexität von Autoimmunerkrankungen.


Quelle: Inflammatory imbalance and activation deficits in T cells of myasthenia gravis patients revealed by proteomic profiling, Frontiers in Immunology, Amol K Bhandage and Anna Rostedt Punga (August 2025)

Dr. Kevin O'Connor und Dr. Ryan Hibbs haben gemeinsam eine Studie veröffentlicht, in der hochauflösende Kryo-Elektronenmikroskopie-Strukturen des humanen adulten AChR in verschiedenen Funktionszuständen vorgestellt werden. AChR ist ein Autoantikörper, der bei Myasthenia gravis (MG) fälschlicherweise die körpereigenen Acetylcholinrezeptoren angreift. Indem sie aufzeigen, wie diese Autoantikörper die Aktivierung des AChR-Kanals direkt hemmen, liefern diese Ergebnisse wichtige Erkenntnisse zur Immunpathogenese von MG und können die Grundlage für die Entwicklung personalisierter Therapien bilden.


Quelle: Autoimmunmechanismen aufgeklärt durch Muskel-Acetylcholin-Rezeptorstrukturen, Cell, Huanhuan Li, Minh C. Pham, Jinfeng Teng, Kevin C. O'Connor, Colleen M. Noviello, Ryan E. Hibbs (1. Mai 2025)


Drei MGFA-Stipendiaten –Dr. Fatemeh Khani-Habibabadi, Kevin O'Connor und Aimee S. Payne—Mitautor einer Publikation über die Entwicklung eines chimären Autoantikörperrezeptors (CAAR), der zukünftig als Bestandteil einer Therapie für AChR-MG eingesetzt werden könnte. Diese Studie belegt die Bedeutung einer spezifischen Transmembrandomäne (der CD28-TMD) für die Stabilität und Funktion des CAAR in vivo und legt damit den Grundstein für die zukünftige Entwicklung einer präzisen zellulären Immuntherapie für AChR-MG.


Quelle: Zusammensetzung und Funktion von AChR chimären Autoantikörperrezeptor-T-Zellen zur antigenspezifischen B-Zell-Depletion bei Myasthenia gravis, Science Advances, Sangwook Oh, Fatemeh Khani-Habibabadi, Kevin C. O'Connor und Aimee S. Payne (28. Februar 2025)